Wie ich zur "Spur N" gelangte
Mein Weg zur Spur N ist sehr lang und voller Umwege. Nun, ich erwarte nicht, daß das jeden interessiert. Aber wer mag, kann ja mal weiterlesen.
Angefangen hat bei mir alles 1967 mit einer Holzeisenbahn ohne Antrieb, aber immerhin mit "Überholgleis". Mein Onkel besaß zu diesem Zeitpunkt eine H0-Märklin-Eisenbahn. So ca. 1968 bekam ich dann meine erste elektrische Eisenbahn, eine H0-Märklin. Später bekam ich den kompletten Bestand meines Onkels dazu, was sich dann zu einer beachtlichen Anlage mauserte. Nach ca. einem halben Jahr bekam mein Bruder auch seine erste elektrische, aber eine H0-Fleischmann. 1970 packte mein Vater das Eisenbahnfieber, er kaufte sich eine N-Fleischmann mit der BR 051. Wenig später stieg ich auch auf Fleischmann H0 um, die Märklin wurde verkauft. Ein paar Jahre später übernahm ich die komplette H0-Anlage meines Bruders, der für ca. 1-2 Jahre ohne blieb. Irgendwann übernahm er die N-Spur meines Vaters, der dann ein paar Jahre ohne blieb. Dann hatte mein Bruder wiedermal keinen Bock und verkaufte mir die N-Anlage, worauf ich meine H0-Anlage verkaufte. Nach ein paar Jahren Eisenbahnabstinenz kauften sich mein Vater und mein Bruder gemeinsam eine neue Fleischmann Spur N. Mittlerweile hatte sich auch mein Onkel in Münster (von dem ich die Märklin bekam) eine Fleischmann Spur N gekauft. Im Laufe der Zeit grenzten die Anlagen meines Vaters / Bruders und meine direkt aneinander. Es gab sogar einen gemeinsamen Straßenübergang. Auf der Grenze standen vorbildgerecht Zoll/Duane-Schilder. Etwas später verkaufte das Konsortium Vater / Bruder ihre Anlage erneut und blieben seid dem ohne. Ein Teil der Anlage konnte ich kaufen, der Rest ging zu meinem Onkel nach Münster, der ebenfalls ein paar Jahre spater verkaufte. Seid dem bin ich durchgehend Besitzer der Spur N. Mein Vater und mein Onkel blieben ohne Eisenbahn. Nur mein Bruder nicht, er bekam von seiner jetzigen Frau eine Eisenbahn geschenkt. Ein Märklin H0 ...

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